“Nach einigen Livestreams nutzen wir die WWDC-Woche für einen Abend in Bochum um uns persönlich zu treffen und über Open USD / USDZ zu sprechen. Impulsvorträge, Netzwerken und eine Apple Vision Pro ausprobieren!
Die Apple Vision Pro für den Abend stellt freundlicherweise Şivan Altuğ
vom Unternehmen zur Implement-IT GmbH https://www.implement-it.de zur Verfügung.” Quelle
Seit 2016 beschäftigt sich Dinesh Puni mit XR. Und seit dem war er schon in zahllosen Podcasts zu Gast. Aber es brauchte bis zum Jahr 2024, um zum ersten Mal in einem deutschen Podcast eingeladen zu werden. Wir sprechen mit ihm über seine Karriere als XR-YouTuber, wie er daraus seine Firma Immersive Insiders gründete, eine E-Learning Plattform und Community für angehende XR-Developer und um was es beim XRCC Hackathon am 27. bis 29. Juni in Berlin geht.
News
Meta Ray-Ban Update V4.0 und wann kommt die multi-modale KI?
Meta Update 64 und wie gut ist der Passthrough wirklich?
Niantics 8th Wall unterstützt nun die Apple Vision Pro
Apple Vision Pro Avatare begeistern, aber was ist wirklich neu?
Wie wirkt sich die Apple Vision Pro auf die Einreichungen für den nextReality.Contest aus? Darüber, und was sonst noch alles neu ist beim diesjährigen Wettebewerb der XR-Branche, darüber spreche ich mit Susanne Ahmadseresht, Co-Founderin und Vorstandvorsitzende des nextReality.Hamburg e.V.
News:
Internationaler Apple Vision Pro Launch
VisionOS 1.2
VisionOS 2.0 zur WWDC am 10. Juni 2024?
10 Jahre Oculus Übernahme
Großes Update für Meta Horizon Workrooms im Mai angekündigt
Wie lassen sich full-VR-Experiences, die bereits auf der Quest-Plattform laufen, auf Apples Vision Pro portieren? Für das Team von Raum ist völlig klar: Apples VisionOS ist die Plattform, auf der sie in Zukunft zusätzlich stattfinden müssen. Gesagt getan. Erste Prototypen laufen bereits auf der Brille, die ich sogar schon testen durfte. Zwei Challenges gibt es noch zu bewältigen. Denn noch bietet Apple kein eigenes Avatar-System. Und für die Bewegungssteuerung auf VisionOS gibt es quasi keine Best Practises. Das Team von Raum arbeitet darum intensiv an einer Lösung, wie man sich in riesigen Locations im Metaverse fortbewegt, während das Zugangsgerät mit aller Macht die nutzenden Person an die Couch fesseln will.
In dieser Folge geht es um Mark Zuckerbergs Marketing-Stöckchen, über das wir alle gesprungen sind, als dieser eine Review zur Apple Vision Pro ins Netz stellte, Mozilla Hubs Ende und über die Aufregung um neue Worte. Diesmal: Web3D und Spatial Web.
Im Interview habe ich den Chief of Staff Philip Barcley-Steuart vom Düsseldorfer Health Startup Cureosity zu Gast, dass mit XR in Physiotherapie eingesetzt wird.
Wie designt man nun ein VR-Game für die Apple Vision Pro?
“Dem Team war relativ schnell klar, dass wir nicht einfach das alte Game nehmen können, dass noch auf Unreal 4 läuft, und es auf die Apple Vision Pro klatschen können.” erzählt uns Daniel Sproll in Episode 65 von Spatial Realities.
Gamedesign für VR ließ sich bisher mit den Worten “Embodyment VR Maximalism” beschreiben. Was bedeutete: Wer VR wirklich verstanden hat, der bezieht den ganzen Körper mit ein. Es gibt eine direkte Interaktion zwischen dem, was der Nutzer erlebt und den Objekten in der VR. Alles soll sich anfassen und bewegen lassen. Alles andere ist nur ein Video.
Auf der #applevisionpro sind solche immersiven Experiences möglich.
Aber es gibt auch etwas völlig Neues.
Der Volumen-Modus. Quasi innerhalb eines Würfels lässt sich eine pseudo-3D-App entwickeln, mit indirekter Eingabe und gebunden an die Gesten und Daten, die Apple auf VisionOS-Ebene zur Verfügung stellt.
Das Ergebnis: – Das Game lässt sich im Multi-Tasking nutzen. Während man also Videos schaut, Excel-Tabellen bearbeitet oder in einem Call ist. Da das Game sich wie die anderen Fenster frei im Raum positionieren lässt. – Die Steuerung ist indirekt. Und birgt aber auch neue Interface-Probleme, zum Beispiel durch Sakkaden (plötzliche Augenbewegungen). Das hat das Team um Realities.io bei der Adaption ihres VR-Spiele-Klassikers Puzzling Places herausfinden müssen. Die Lösung: Ein simpler Knopf. – Herausgekommen ist ein Game, dass zwar die IP verwendet, aber doch mehr casual ist.
Verdient hat das Team von Realities.io aus Berlin bisher noch nicht wirklich was daran. Das war auch erstmal nicht die Priorität. Da das Game schon seit Launch der Apple Vision Pro verfügbar ist, hat es natürlich den Vorteil Skaleneffekte mitzunehmen. Mit einer bisher mittleren vierstelligen Downloadzahl gehört Puzzling Places zu den Top-Apps.
Weitere Themen in dieser Episode: – Meta Quartalszahlen – Meta Quest Update v62 – Disney und Epic bauen Mausverse – Die Studie der Woche
Wer sich gerne mit den innovativen Trends im Journalismus beschäftigt, wird vor Jahren neben Serious Gaming und Data Journalism auch den Immersive Journalism bemerkt haben. Getragen von Googles Vorstoß in den XR-Bereich (Cardboard), Microsofts Hololens und die erstmals konsumentenverträglichen VR-Geräte von Oculus, erfuhr der Bereich einen kleinen und kurzen Aufschwung. Projekte wurden finanziert, erreichten aber oft trotz teilweise toller Produktionsqualität nur wenige Menschen. Im Laufe der Jahre wurden diese Leuchtturmprojekte immer weniger. Es war dann der Datenjournalismus, der 3D regelmäßig einsetzte.
Mit der Apple Vision Pro, die aktuell positive Reviews einfährt und sich als Spatial Computing Gerät für den Office-Alltag positioniert, haben wir neben den Meta Quest Geräten so zugängliche und nützliche Geräte wie noch nie zuvor.
Mit Alexander Plaum schaue ich deshalb zurück auf die Geschichte immersiven Journalismus, um zu entdecken, was eigentlich schon möglich ist. Und um dann aber den aktuellen Trend, der vielleicht gerade zu einem neuen Hype wird, abzuwägen. Müssen Medienhäuser, Verlage, Öffentlich Rechtliche Sendeanstalten, Journalisten und Medienschaffende auf eine neue Welle immersiver Medienformate einstellen?
Thomas und Thomas haben sich alle Reviews angeschaut und durchgelesen. Thomas Bedenk konnte in der Zwischenzeit selbst einmal die Brille für 90 Minuten testen. Mit diesem geballten Wissen gehen wir alle Punkte durch, die uns aufgefallen sind und die wir für Bemerkenswert finden. Um dann im Fazit das vorläufige Urteil – vorläufig muss es bleiben bis wir lange Teststrecken machen können – zu Apples erstem Gesichtscomputer zu fällen.
Außerdem haben wir am Ende noch folgende kurze News für euch:
Samsung Nachtrag: Es war ein Ring
Meta Quest Augments-Leaks
Games: Dungeons & Dragons und Metro bald in VR!
In Folge 65 erwartet euch ein weiteres Interview und in Folge 66 der nächste Talk mit Thomas und Thomas.
Die Apple Vision Pro ist seit dem 19. Januar vorbestellbar. Und Menschen – selbst aus Deutschland – posten in Social Media ihre krasse Aktion Apples ersten Gesichtscomputer vorbestellt zu haben. Soweit, so erwartbar. Doch ergibt das eigentlich Sinn? Immerhin ist das Gerät in Deutschland noch gar nicht verfügbar.
Ich habe für euch alle Argumente für und gegen einen Kauf einer Apple Vision Pro – soweit ich das zu diesem Moment bewerkstelligen kann – zusammen getragen. Und gebe euch damit hoffentlich ein paar Anregungen für eure eigenen Überlegungen zur Anschaffung des Spatial Computing Headsets.
Das Jahr 2024 hat eben erst begonnen, doch die News stapeln sich bereits im Dokument für diese Episode! Allem voran steht Apples Release der Apple Vision Pro, die versucht hat der CES die Show zu stehlen. Aber soweit lassen wir es nicht kommen. Denn die diesjährige CES hat viele News rund um XR und Spatial Computing, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet.
Zu den Wichtigsten gehört sicher die beeindruckende Keynote von Siemens, auf der sie ihre Industrial Metaverse-Strategie vorstellen. Die Keynote koppeln sie mit dem Release eines neuen Sony-Headsets, das für den B2B-Markt vorgesehen ist. Der vorläufig einzige Name für das Headset: “immersive spatial content creation system”.
Bemerkenswert ist außerdem, was Xreal vorstellt: Mit der Air 2 Ultra wagen sie sich in den 6DoF-Bereich und bieten für 699 Dollar “Spatial Computing Glasses”, wie sie die neue Brille selbst nennen. Das ist insofern bemerkenswert, als ihre Brillen mehr Bildschirme als AR-Brillen waren. Noch haben wir keine Berichte von der Brille, damit kann es aber nicht mehr lange dauern.
Auf der CES wurde außerdem ein weiteres Gadget angekündigt, dass auf keinen Fall ein Smartphone sein will. Das Rabbit R1 ist ein viel zu günstiges Device, das ein relatives kleines Touchdisplay und eine drehbare Kamera hat. Und das vor allem durch seine KI glänzen will. Mit der soll es möglich sein per Sprache all das zu tun, was man auf einem Smartphone tun würde. Aber ohne einen Finger auf fas Display zu setzen. Wir fragen uns: Wie viel Spatial Computing ist das schon? Und ist das eigentlich nicht eine App?